Schlussquartal 2026: Zins-Schock oder Jahresendrallye?
„Warum auf vermeintlich hoch bewertete und volatile Tech-Aktien setzen, wenn man bei 10-jährigen US-Staatspapieren risikolos über fünf Prozent erhält?“, fragt Robert Halver, Leiter Kapitalmarktanalyse der Baader Bank.
MÜNCHEN – „Indien präsentiert sich als makroökonomischer Stabilitätsanker innerhalb der Schwellenländer“, sagt DPAM-Manager Lucas D'Hulst. Während andere Volkswirtschaften von fiskalischen Fehlentwicklungen und geopolitischen Risiken geprägt würden, hebe sich Indien durch wirtschaftspolitische Disziplin, robuste Fundamentaldaten und nennenswerte Devisenreserven positiv ab.
MÜNCHEN – „Krypto – powered by Deka“ heißt das jüngste Angebot der DekaBank, das in erster Linie an Sparkassenkunden gerichtet ist. „Digitalaffinen Selbstentscheidern soll damit die Möglichkeit geboten werden, in ausgewählte Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum, Solana, XRP oder Polygon zu investieren.
MÜNCHEN – „Europäische High-Yield-Anleihen bieten attraktive laufende Erträge, während das Durationsrisiko vergleichsweise begrenzt bleibt“, sagt Eurizon-Manager Leonardo Basile. Die Renditen würden nach wie vor auf einem hohen Niveau liegen, während die Zinssensitivität des High-Yield-Marktes vergleichsweise gering sei. Gleichzeitig dürften die Ausfallraten relativ niedrig bleiben.
FRANKFURT – Hohe Anleiherenditen, hohe Ölpreise und geopolitische Spannungen: Eigentlich spreche vieles gegen eine robuste Börse, weiß Kay-Peter Tönnes. Dennoch könnten sich die Aktienmärkte nahe ihrer Hochs halten. Der Gründer von Antecedo Asset Management erklärt die Mechanik und sagt, ab wann es brenzlig werden kann.