Schlussquartal 2026: Zins-Schock oder Jahresendrallye?
„Warum auf vermeintlich hoch bewertete und volatile Tech-Aktien setzen, wenn man bei 10-jährigen US-Staatspapieren risikolos über fünf Prozent erhält?“, fragt Robert Halver, Leiter Kapitalmarktanalyse der Baader Bank.
Der andere Weg – was für chinesische Aktien spricht
Während in China die Anlegerstimmung weiterhin von Skepsis geprägt sei, eröffne die Kombination aus niedrigen Anleiherenditen, attraktiven Dividendenrenditen und niedrigen Bewertungen eine seltene Konstellation für langfristig orientierte Anleger, sagt James Cook von Federated Hermes.
MÜNCHEN – „Krypto – powered by Deka“ heißt das jüngste Angebot der DekaBank, das in erster Linie an Sparkassenkunden gerichtet ist. „Digitalaffinen Selbstentscheidern soll damit die Möglichkeit geboten werden, in ausgewählte Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum, Solana, XRP oder Polygon zu investieren.
MÜNCHEN – „Europäische High-Yield-Anleihen bieten attraktive laufende Erträge, während das Durationsrisiko vergleichsweise begrenzt bleibt“, sagt Eurizon-Manager Leonardo Basile. Die Renditen würden nach wie vor auf einem hohen Niveau liegen, während die Zinssensitivität des High-Yield-Marktes vergleichsweise gering sei. Gleichzeitig dürften die Ausfallraten relativ niedrig bleiben.
FRANKFURT – Hohe Anleiherenditen, hohe Ölpreise und geopolitische Spannungen: Eigentlich spreche vieles gegen eine robuste Börse, weiß Kay-Peter Tönnes. Dennoch könnten sich die Aktienmärkte nahe ihrer Hochs halten. Der Gründer von Antecedo Asset Management erklärt die Mechanik und sagt, ab wann es brenzlig werden kann.
FRANKFURT – „Warum auf vermeintlich hoch bewertete und volatile Tech-Aktien setzen, wenn man bei 10-jährigen US-Staatspapieren risikolos über fünf Prozent erhält?“, fragt Robert Halver, Leiter Kapitalmarktanalyse der Baader Bank. Da müssten die Aktien schon überzeugende Gründe liefern, um gehalten oder gekauft zu werden. Und die gebe es auch. Daher: In dubio pro reo, im Zweifel für die Jahresendrallye.“