Wandelanleihen – profitieren von asymmetrischem Profil
- Robin Dunmall
- Alken Asset Management
FRANKFURT – „Nach mehreren Jahren mit wenig Beachtung rücken globale Wandelanleihen angesichts hoch bewerteter Aktienmärkte wieder stärker in den Blick“, sagt Robin Dunmall von Alken Asset Management. Er präferiert insbesondere Anleihen von qualitativ hochwertigen, gering verschuldeten Emittenten, um am Aktienpotenzial teilzuhaben, „ohne das volle Abwärtsrisiko tragen zu müssen“.
„Das heutige Zinsniveau ist ein Stresstest für Geschäftsmodelle, die jahrelang von billigem Geld gelebt haben“, erklärt Robin Dunmall, Portfolio Manager des ALKEN Global Convertible bei Alken Asset Management. Daher fokussiert er sich auf qualitativ hochwertige, wenig verschuldete Emittenten und nutzt Wandelanleihen, „um am Aktienpotenzial teilzuhaben, ohne das volle Abwärtsrisiko tragen zu müssen“.
Die globale Konjunktur zeige sich trotz eines Umfelds anhaltend höherer Zinsen und geopolitischer Spannungen robust. Die Unternehmensgewinne seien bislang solide, aber vieles werde letztendlich davon abhängen, wie sich die Lage im Nahen Osten weiterentwickelt, so seine Zusammenfassung. Die Erwartungen an künstliche Intelligenz hätten mögliche negative Effekte durch den erhöhten Ölpreis bislang überlagert. Damit biete das Umfeld zwar weiterhin Unterstützung für Aktien, die Unsicherheit mache es jedoch schwer, klare Favoriten zu identifizieren, weshalb Flexibilität unverzichtbar sei.
Wandelanleihen als asymmetrischer Baustein in einem unsicheren Umfeld
Vor diesem Hintergrund rücken Wandelanleihen wieder stärker in den Fokus professioneller Anleger. „Nach drei Jahren mit spürbaren Mittelabflüssen hat sich der Markt bereinigt, und das laufende Carry ist attraktiv“, begründet Dunmall. Das asymmetrische Profil der Anlageklasse, Beteiligung an Kursanstiegen bei gleichzeitigem Sicherheitsnetz durch den sogenannten Bond Floor in Stressphasen, erweise sich als Vorteil in einem Umfeld hoher Bewertungen, zunehmender Volatilität und wachsender Spreizung zwischen Sektoren und Regionen.
Der Alken Fund Global Convertible
Die Strategie des Alken Fund Global Convertible basiert auf zwei Säulen, wie der Fondsmanager hervorhebt. Einerseits durch Titel mit einem hohen Delta (Equity-like und Balanced-Profile), die für eine hohe Partizipation am Aktienmarkt sorgen. Andererseits liege durch die Auswahl hochwertiger Emittenten mit Fokus auf Large- und Mega-Caps mit Investment Grade das Portfolio-Beta im Vergleich zur Benchmark niedriger und schaffe so einen Puffer gegen Kursrückgänge.
Über die vergangenen ein und drei Jahre erzielte der Alken Fund Global mit dieser Strategie jeweils rund 9,4 bzw. 8,1 Prozentpunkte Mehrrendite gegenüber dem Global Focus IG Hedge Index (EUR).
Erfahrenes Team und hausinterner Analyseansatz
Verantwortet wird die Strategie von einem erfahrenen Team aus Robin Dunmall und Nicolas Dubourg, das durch Natalia Bucci als Head of Fixed Income verstärkt wird, die seit Mai 2026 für Alken tätig ist. Die drei Experten haben zuvor bereits bei J.P. Morgan Asset Management über nahezu ein Jahrzehnt gemeinsam Portfolios von globalen Wandel- und Unternehmensanleihen gemanagt und wollen diese erfolgreiche Zusammenarbeit nun bei Alken fortsetzen.
„Mit der Verstärkung unseres Fixed‑Income‑Teams durch Natalia Bucci und dem klaren Fokus auf Qualität, ESG und robuste Bilanzen sind wir im Segment globaler Wandelanleihen sehr gut positioniert“, kommentiert Dunmall. „Wir sind überzeugt, dass Anleger in einem von Unsicherheit und strukturellem Wandel geprägten Umfeld Strategien brauchen, die Wachstumschancen und Risikokontrolle verbinden.“
Über AFFM
AFFM ist eine etablierte luxemburgische Verwaltungsgesellschaft, die von der Commission de Surveillance du Secteur Financier (CSSF) reguliert und als Verwalter alternativer Investmentfonds zugelassen ist. Alken Asset Management ist der von AFFM ernannte Anlageverwalter. Das Unternehmen bietet in Deutschland 6 Publikumsfonds zum Vertrieb an und verwaltete per Ende September 2025 insgesamt rund 3 Milliarden Euro.
