Umfrage: Wie Klimathemen Investitions- entscheidungen beeinflussen

  • Carlo Funk
  • EMEA Head of ESG Investment Strategy

FRANKFURT – Eine von SSGA in Auftrag gegebene Umfrage unter mehr als 300 Investoren in der EMEA-Region zeigt, wie stark Klimathemen Investitionsentscheidungen beeinflussen, welche Herausforderungen sich stellen und wie die Zusammenarbeit in Bezug auf Klimarisiken und -chancen läuft, erklärt Carlo Funk, EMEA Head of ESG Investment Strategy.

Ab hier folgt die Mitteilung der Gesellschaft:

Obwohl nur eine geringe Veränderung festzustellen ist, gaben in diesem Jahr nur 1 % an, dass sie in ihren Portfolios wenig oder keine Maßnahmen in Bezug auf den Klimawandel ergreifen, verglichen mit 2 % im Jahr 2021.

Die wichtigsten Ergebnisse der Umfrage:

67 % der Investoren (über zwei Drittel der Befragten) sehen das sich wandelnde regulatorische Umfeld als Treiber (verglichen mit 43 % im Jahr 2021).

64 % der Investoren betrachten die Notwendigkeit, Anlagerisiken zu mindern, als wichtigen Faktor im Jahr 2024 (ein deutlicher Anstieg von 34 % im Jahr 2021).

65 % der Investoren wollen Chancen für eine bessere Anlageperformance nutzen (gestiegen von 53 % im Jahr 2021).

89 % (fast 9 von 10) der Investoren berichten jetzt, dass sie die physischen Risiken des Klimawandels in ihren Portfolios bewertet und modelliert haben, während 87 % angeben, dass sie das Reputationsrisiko bewertet und modelliert haben (möglicherweise aufgrund der verstärkten Überprüfung der Nachhaltigkeitsleistungen von Organisationen).

Eine überwältigende Mehrheit der Investoren (97 %) plant, in klimabezogene Themen zu investieren – und 43 % planen, ihre Investitionen in den nächsten 12 Monaten auf die Erzeugung erneuerbarer Energien zu konzentrieren.

Nur 10 % gaben an, dass sie überwachen, ob ein Unternehmen sein Geschäftsmodell auf eine Netto-Null-Zukunft umstellt, und 33 % überwachen, ob ein Unternehmen die in seinem Dekarbonisierungsplan festgelegten Ziele erreicht hat.

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