MegaCaps und Diversifikation – Balanceakt am Aktienmarkt
- Daniel Jakubowski
- Assenagon
FRANKFURT – Angesichts der hohen Gewichtung der MegaCaps in globalen Aktienindizes wird oft empfohlen zu diversifizieren, sagt Daniel Jakubowski, Aktienchef bei Assenagon. Doch anstatt MegaCaps rigoros aus der Portfolio-Konstruktion auszuschließen, sollten Anleger das Risiko im Verhältnis zur Benchmark aktiv steuern.
Ab hier folgt die Mitteilung der Gesellschaft:
„Unsere Analysen zeigen, dass Mega Caps trotz ihrer dominanten Stellung in den Märkten sinnvoll in eine faktorbasierte Portfolio-Strategie integriert werden können“, erklärt Daniel Jakubowski, Head of Equity Portfolio Management bei Assenagon. „Durch eine strategische Gewichtung lassen sich Einzeltitelrisiken minimieren, ohne auf Wachstumschancen zu verzichten.“
Integration der Mega Caps im Faktor-Portfolio
Die Berücksichtigung von MegaCaps sei entscheidend, so Jakubowski, um die aktuelle Marktstruktur adäquat widerzuspiegeln. Gemeinsam mit seinem Team analysiert der Fondsmanager anhand eines systematischen quantitativen Investmentansatzes globale Aktien aufgrund mehrerer Faktoren, wie beispielsweise Value, Momentum und Profitabilität, und gewichtet die MegaCaps entsprechend ihrer spezifischen Charakteristika. So werden unerwünschte Risiken vermieden und gleichzeitig Potenziale ausgeschöpft.
„Durch Berücksichtigung sämtlicher werttreibender Faktoren im Rahmen der Portfolio-Konstruktion, lassen sich die MegaCaps auch im Rahmen wertorientierter Strategien, wie beispielsweise einer globalen Value-Strategie, integrieren“, erläutert Dr. Ulrich Wessels, Director Institutional Sales bei Assenagon.
Risiken minimieren und zugleich Chancen offenhalten
Angesichts der zunehmenden Konzentration am globalen Aktienmarkt empfehlen die beiden Experten, eine gezielte Integration von MegaCaps in bestehende Portfolios. Eine bewusste Gewichtung kann helfen, Einzeltitelrisiken zu minimieren und von den spezifischen Charakteristika zu profitieren, die die MegaCaps aktuell prägen.
