KI-Revolution: Wie Nvidia, SK Hynix, Amazon und Co. die Zukunft gestalten

  • Frank Schwarz
  • MainFirst AM

FRANKFURT – „Das enorme Potenzial, das in künstlicher Intelligenz steckt, ist bei Weitem noch nicht ausgeschöpft“, sagt Frank Schwarz, Portfoliomanager bei MainFirst AM. Am Beispiel ausgewählter Unternehmen deutet er die vielversprechenden Möglichkeiten an, „weiter und größer zu skalieren“.

Ab hier folgt die Mitteilung der Gesellschaft:

Künstliche Intelligenz (KI) spielt in der heutigen Zeit eine immer wichtiger werdende Rolle – vor allem in der Wirtschaft. Sie überzeugt mit beeindruckenden Fähigkeiten und bietet viel Spielraum für Innovationen. Ob Cyber-Sicherheit, Cloud-Computing oder Halbleiter-Produktion – es gebe viele Branchen, in denen KI von großem Nutzen sein und das Wachstum vieler Firmen fördern könne. Unternehmen auf der ganzen Welt würden KI mittlerweile nutzen, um Prozesse zu automatisieren oder in neue Branchen vorzustoßen und könnten dadurch auch für Investoren attraktiver werden.

Zu den Anwendungsbereichen zählen laut Frank Schwarz beispielsweise Text- und Bildgeneratoren sowie Suchmaschinen. Der Portfoliomanager bei MainFirst Asset Management ist Teil des Global Equities / Absolute Return Multi Asset Investmenteams und sagt, dass insbesondere Large Language Models (LLM) immer weitreichendere Auswirkungen auf den Alltag haben werden.

Marktführer werden durch KI noch mächtiger

Nvidia sei eines dieser Unternehmen – ein echter Global Player. Das US-amerikanische Unternehmen beherrsche den Markt für Grafikprozessoren und KI-Chips. „Nvidia hat Potenzial in der Skalierung von Rechenzentren und KI-Modellen, was in den kommenden Jahren weiter ausgebaut werden soll“, so Schwarz.  Dieses Potenzial hebt Schwarz trotz des enormen Umsatzwachstums des US-Konzerns in 2023 explizit hervor. Die Branche stehe mit KI schließlich noch ganz am Anfang.

Zudem schätzt er die Partnerschaften mit Technologie- und Forschungseinrichtungen als einen großen Vorteil Nvidias ein. Das Unternehmen würde seine Vormachstellung untermauern, während „stetige Innovationen und Investitionen den Markt weiter festigen“, erläutert Schwarz.

Ihre Grafikprozessoren (GPU’s) hätten Nvidia groß gemacht. „Diese Technologie hat sich das Unternehmen zu Nutze gemacht und auf die Anforderungen der KI angepasst. Daher sind sie in der Lage, die parallele Verarbeitung großer Datenmengen zu bewältigen und erfüllen somit eine Kernanforderung für exzellente KI-Algorithmen.“

Branchenführer ergänzen sich gegenseitig

Ein weiteres Unternehmen, welches Schwarz zu starken KI-Aktien zählt, ist SK Hynix. Die südkoreanische Firma ist einer der führenden Produzenten von High-Bandwidth-Speicher (HBM), einschließlich der neuesten Generation HBM3e, die besonders relevant für fortschrittliche KI-Anwendungen sei. „SK Hynix zeichnet sich durch eine hohe Bandbreite und eine effiziente Energienutzung aus, was für schnelle und energieeffiziente Datenverarbeitung entscheidend ist“, erklärt der Experte.

Mit HBM3e biete SK Hynix einen wesentlichen „Bestandteil moderner KI-Systeme und spielt eine Schlüsselrolle bei der Ermöglichung und Beschleunigung von KI-Innovationen“, sagt Schwarz. Da SK Hynix darüber hinaus auch Nvidias GPUs ergänzt, indem sie „die Bereitstellung der benötigten Speicherbandbreite und -geschwindigkeit für die effiziente Verarbeitung komplexer KI-Algorithmen und -Modelle“ sicherstellt.

US-Riese mit Potenzial

Auch Amazon spielt für Schwarz eine große Rolle im Zeitalter der künstlichen Intelligenz. Mit seiner Cloud-Computing-Plattform AWS fungiert der US-Riese als Hauptanlaufstelle für Unternehmen und Entwickler und „bietet leistungsstarke Rechenumgebungen für das Training und die Implementierung von KI-Modellen“.

AWS stelle außerdem spezielle Tools und Dienste wie Amazon SageMaker bereit, „die das Erstellen, Trainieren und Bereitstellen von Modellen erleichtern“, so der Experte.

Zudem habe Amazon vier Milliarden Dollar in das KI-Start-up Anthropic investiert und „plant die Entwicklung von Small Language Models (SLMs) für maßgeschneidertes Training auf privaten Daten“, so Schwarz. Für ihn sei dies „ein vielversprechender Trend“.

Wachstumschancen durch Kooperationen

Jedes der genannten Unternehmen sei bereits erfolgreich gewesen und in seinem Segment führend, bevor KI auf den Markt kam. Mit ihr würden sie noch stärker – auch bedingt durch ihre Kooperationen.

„Das enorme Potenzial, das in künstlicher Intelligenz steckt, ist jedoch bei Weitem noch nicht ausgeschöpft und bietet ihnen vielversprechende Möglichkeiten, weiter und größer zu skalieren“, resümiert Schwarz.

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