Bitcoin-Bullrun: Spot-ETFs treiben Preis auf mehr als 60.000 Dollar

  • James Butterfill
  • CoinShares

FRANKFURT – „Der Bitcoin-Bullrun ist in vollem Gange“, sagt James Butterfill von CoinShares. Mit einem Anstieg des Preises auf zwischenzeitlich 64.000 US-Dollar habe Bitcoin den Höchststand seit November 2021 erreicht – und die Neugier über die Hintergründe dieses massiven Anstiegs geweckt.

Ab hier folgt die Mitteilung der Gesellschaft:

„Bis vor kurzem waren die Bitcoin-Preise eng an die Erwartungen für Zinssenkungen gekoppelt“, erklärt James Butterfill, Head of Research bei CoinShares, der die Bewegungen der Zuflüsse in digitale Vermögenswerte seit Jahren analysiert. Er sieht einen engen Zusammenhang zwischen dem Bitcoin-Bullrun und der Einführung von US-Spot-Bitcoin Exchange-Traded Funds (ETFs): „Seit der Einführung von US-Spot-Bitcoin Exchange-Traded Funds (ETFs) sind die Bitcoin-Preise deutlich abgewichen.“

Die börsengehandelten Bitcoin-Fonds haben die jüngsten Preistrends erheblich beeinflusst und Nettozuflüsse von mehr als einer Milliarde Dollar verzeichnet – seit Beginn des Jahres sind es insgesamt 6,8 Milliarden Dollar.

„Zum Vergleich: Während täglich 900 Bitcoins produziert werden, verlangen die neu aufgelegten US-amerikanischen börsengehandelten Fonds 2800 Bitcoins pro Tag“, erklärt Butterfill. Diese Dynamik hat zu einem Rückgang der Börsenbestände um 28 Prozent seit 2020 geführt: „Der Markt erlebt einen erheblichen Nachfrageschock.“

Über die CoinShares-Gruppe:

CoinShares ist eine Full-Service-Investment- und Handelsgruppe für digitale Vermögenswerte, die eine breite Palette von Finanzdienstleistungen in den Bereichen Investmentmanagement, Handel, Wertpapiere und Verbraucherprodukte anbietet. Die Gruppe hat ihren Hauptsitz in Jersey und ist in Frankreich, Schweden, Großbritannien und den USA vertreten.

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