Antecedo Growth Supreme: Trotz Hindernissen Ziel erreicht

  • Kay Tönnes
  • Antecedo

FRANKFURT – Im Februar 2024 hat Antecedo AM mit dem Antecedo Growth Supreme ein ehrgeiziges Fondsprojekt gestartet. Einen risikooptimierten „ETF 2.0“ gewissermaßen, der nach oben mindestens die Wertentwicklung des NASDAQ 100 nachvollziehen und nach unten eine Absicherung bieten soll, wie Antecedo-Chef Kay Tönnes erklärt.

Ab hier folgt die Mitteilung der Gesellschaft:

„Längerfristig soll der Antecedo Growth Supreme eine deutlich bessere Wertentwicklung aufweisen als der Vergleichsindex“, stellt Kay Tönnes, Geschäftsführer und Portfoliomanager bei Antecedo klar.

„Der Antecedo Growth Supreme bildet den amerikanischen Technologieindex NASDAQ 100 nach und vergleicht sich auch mit dessen Wertentwicklung. Der Fonds soll diese Wertentwicklung aber in Euro erbringen und nicht wie der Index in USD, daher können sich die Kosten der Devisensicherung nachteilig für den Fonds entwickeln. Auch wenn in den vergangenen drei Monaten von März bis Mai die Aktienmärkte keine größeren Schwankungen aufwiesen, konnte der NASDAQ 100 insgesamt 2,93% hinzugewinnen. Der Antecedo Growth Supreme stieg sogar um 4,26% an. Damit entwickelte sich der Fonds um 1,33% besser als der Index. Ziel erfüllt könnte man sagen.

Aber es ist nicht nur wichtig, die reine Outperformance zu betrachten, sondern auch die Gründe, wie sie zustande gekommen ist. Denn die Voraussetzungen hierfür waren nicht ideal. Zum einen sind hier die relativ geringen Schwankungen an den Aktienmärkten zu nennen: Aufgrund seiner asymmetrischen Portfoliostruktur gewinnt der Antecedo Growth Supreme relativ mehr gegenüber dem Index, je stärker die Marktbewegungen ausfallen. Allerdings gab es wirklich große Bewegungen in den bisherigen drei Monaten nicht. Außerdem ist in den vergangenen drei Monaten die Optionsvolatilität langlaufender Optionen um 7,5 Prozent gesunken, was die Fondsentwicklung mit ca. einem Prozent belastet hat.

Durch die für die Absicherung gekauften langlaufenden Put-Optionen profitiert der Fonds von höheren Schwankungen, sprich der Fonds ist immer „Volatilität-long“ aufgestellt. Das bedeutet, dass steigende Optionsvolatilitäten die Fondsentwicklung verbessern, während sinkende Schwankungen kurzfristig zu einer Belastung führen.

In der Summe haben diese Rahmenbedingungen die langfristigen Ziele des Fonds nicht in Frage gestellt. Aber Anleger sollten dieses Abweichungsrisiko kennen. Und es ist auch gut, dass die Effekte gleich zu Beginn der Fondshistorie schon einmal aufgetreten sind. So konnten wir zeigen, dass der Fonds auch dann hält, was er verspricht, wenn nicht alle Vorgaben ideal sind.“

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