Anleger wollen künftig mehr in Kryptos investieren

  • Mario Hess
  • Brokervergleich.de

MÜNCHEN – Deutsche Anleger wollen künftig mehrheitlich stärker in Kryptos investieren, zitiert Mario Hess von Brokervergleich.de aus einer aktuellen Umfrage. Fast 70 Prozent der Befragten erklärten, dass sie digitale Währungen zum langfristigen Vermögensaufbau nutzen. Jeweils jeder Dritte nannte zudem „Spekulation“ sowie die „Absicherung gegen Inflation“ (38,7 bzw. 38,6 Prozent) als Antrieb.  

Als bemerkenswert erscheine, dass die Befragten sich zwar gegenwärtig mit ihren Investitionen in Kryptowährungen zurückhalten, allerdings künftig vermehrt auf entsprechende Anlagen setzen wollen, erklärt Mario Hess, Sprecher des Fachportals Brokervergleich.de. Hinsichtlich des aktuellen Anteils, welcher bereits in Kryptos steckt, gaben 45,9 Prozent an, dass es sich um weniger als 10 Prozent des Anlagevermögens handelt. 28,3 Prozent legen indes bis zu einem Viertel ihres Geldes in Kryptowährungen an. „All-In“, also mehr als 75 bis sogar 100 Prozent, gehen 6,7 Prozent der Umfrageteilnehmer.

Positive Einstellung zu Kryptos

Auf die Frage, ob zukünftig mehr des eigenen Kapitals in Kryptos fließen soll, antworteten 60,2 Prozent der 10.476 befragten Personen mit „Ja“ und 25,6 Prozent mit „Vielleicht“. Ausschließen wollten dies nur 12,7 Prozent.

„Damit denkt mehr als jeder vierte Anleger grundsätzlich darüber nach, demnächst einen höheren Anteil des Kapitals in Kryptowährungen zu packen“, fasst Hess zusammen. Als Gründe für das Interesse an Bitcoin & Co. nennt er „stabile Schutzmechanismen, ein sicherer Regulierungsrahmen und der einfacher werdende Handel“. Damit seien Krypto-Assets für immer mehr deutsche Anleger eine Option, wobei speziell der Aspekt der Sicherheit hierzulande Gewicht habe. Kaum eine Rolle spiele hingegen das „Bezahlen mit Kryptowährungen“. Lediglich 6,4 Prozent gaben dies als Grund an.

Zur Umfrage

Insgesamt nahmen 10.476 Privatkunden an der Umfrage zum Thema „Krypto-Investment“ teil. 87 Prozent der Antwortenden waren Männer, 11,2 Prozent Frauen und 0,5 Prozent divers. Der Rest enthielt sich der Angabe.

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