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J.P. Morgan AM: Zentralbanken „tanzen um das goldene Inflationsziel“

FRANKFURT — Eine Nebenwirkung der anhaltend negativen Realzinsen sei der Anreiz, sich mehr zu verschulden, so Tilmann Galler von J.P. Morgan AM, was wiederum dazu führe, dass sich das Rad zwischen mehr Verschuldung und expansiver Geldpolitik immer weiter drehe – solange die Inflation im Rahmen bleibt. 

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Berenberg: Zentralbanken erwägen Zinssenkungen

FRANKFURT — Für Bernd Meyer, Chefstratege bei Berenberg sind die weltweiten Wirtschaftsdaten enttäuschend. Eine Erholung der Konjunktur im zweiten Halbjahr ist nur dann möglich, wenn der Handelskonflikt langfristig entschärft und ein harter Brexit vermieden wird. Zumindest die Zentralbanken haben die Lage erkannt und Zinssenkungen in Aussicht gestellt.

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Feri: Notenbanken mutieren zu Endlagern für Staatsschulden

BAD HOMBURG — Der Ruf nach einer „alternativen Geldpolitik“ wird lauter und auch die Monetisierung staatlicher Ausgaben durch die Notenbanken ist kein Tabu-Thema mehr, so Heinz-Werner Rapp, Leiter von Feri Cognitive Finance, in einer aktuellen Studie. Dadurch verlieren die Notenbanken ihre Unabhängigkeit und würden zu staatlichen Bad Banks.

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Baader Bank: Die EZB kann alles, aber keinen Wirtschaftsaufschwung

FRANKFURT — Zur Abwendung von Schuldenkrisen setzt die EZB weiter alle Zins- und Liquiditätshebel in Bewegung. Doch der Preis ihrer guten Tat ist hoch, so Robert Halver von der Baader Bank. Im quasi zinslosen Kapitalismus verhungert das Zinsgeschäft von Banken und Sparkassen.

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OFI Asset Management: Nachfolge Draghis wichtiger als die Europawahl

FRANKFURT — Die anstehende Europawahl wird nur geringe Auswirkungen auf die Finanzmärkte haben, so Jean-Marie Mercadal von OFI Asset Management. Größeren Einfluss wird die Entscheidung, wer die Nachfolge von Mario Draghi antritt, haben. Sollte sich der als dogmatisch geltende Bundesbankchef Jens Weidmann durchsetzen, könnte das Marktturbulenzen auslösen.

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Die Fed blickt optimistisch in die Zukunft

FRANKFURT — „Starker Arbeitsmarkt, anhaltendes Wachstum, aber moderate Ausgaben und Investitionen im ersten Quartal“, fasst Patrice Gautry, Chef-Volkswirt der Union Bancaire Privée, die Ergebnisse der FOMC-Sitzung der Fed zusammen. Er bescheinigt der Fed einen optimistischen Blick in die Zukunft und keine Absichten, die Zinsen kurzfristig zu ändern

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Baader Bank: Neue Köpfe bei der EZB – auch neue Hoffnung auf geldpolitische Stabilität?

FRANKFURT — Seit 2017 schien sich die EZB immer mehr vom Taubenschlag zum Falkenhorst zu entwickeln, so Robert Halver von der Baader Bank. Eine robustere Euro-Konjunktur, ansteigende Inflation und eine entspannte Schuldenkrise machten das langjährig verabreichte Aphrodisiakum einer ultralockeren Geldpolitik vermeintlich weniger notwendig.

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AGI/Dixmier: Fed reagiert auf Abschwung und bleibt hinter der Kurve

FRANKFURT — Die Fed habe sich angesichts von Handelskonflikten und einem weltenweiten wirtschaftlichen Abschwung bewusst entschieden „hinter der Kurve“ zu bleiben, so Franck Dixmier, Global Head of Fixed Income bei Allianz GI. Für Januar und März seien keine Leitzinsanhebungen zu erwarten. Ganz auszuschließen sei eine Zinserhöhung 2019 aber nicht.

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AGI/Dixmier: EZB nimmt Konjunkturschwäche zur Kenntnis und könnte neue Liquiditätsprogramme in Aussicht stellen

FRANKFURT — Die EZB wird bei ihrer Sitzung am Donnerstag die Erwartungen der Märkte erfüllen, glaubt Franck Dixmier, Global Head of Fixed Income bei Allianz GI. Die Euronotenbank werde die Konjunkturabschwächung im gemeinsamen Währungsgebiet zur Kenntnis nehmen. Darüber hinaus könnte sie die Möglichkeit neuer Liquiditätsprogramme für 2020 in den Raum stellen.

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Barings: Fünf Trends, die man 2019 im Auge behalten sollte

FRANKFURT — Christopher Smart, Head of Global Macroeconomic and Geopolitical Research bei Barings, sieht fünf Trends für 2019, die Anleger beachten sollten. Dazu zählt er die trotz Zweifeln wachsende Weltwirtschaft, die knifflige Bilanzverkürzung der Notenbanken und die Datenrevolution, die viele Geschäftsmodelle aus dem Gleichgewicht bringen kann.

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Interviews |

„Wenn der Aktienmarkt steigt, erntet Trump die Lorbeeren und wenn er fällt, sind die anderen Schuld“

Im Interview mit Hedgework News erläutert David Riley, Chefstratege von BlueBay Asset Management, welche Themen die Anleger 2019 bewegen werden und welche Auswirkungen die geldpolitische Straffung der Notenbanken auf die Märkte haben wird.

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Carmignac/Saint-Georges: Warten auf die weiße Fahne der Notenbanken

FRANKFURT — Für Didier Saint-Georges vom Vermögensverwalter Carmignac sind die derzeitigen Verluste an den Aktienmärkten im Ende der Gewissheit der geldpolitischen Stützung begründet. Erst wenn die Notenbanken 2019 auf eine weitere geldpolitische Normalisierung verzichteten, würden sich wieder attraktive Einstiegspunkte an den Börsen bieten.

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AGI/Dixmier: Fed wird geldpolitischen Straffungskurs fortsetzen

FRANKFURT — Angesichts robuster Daten wird die US-Notenbank ihre Leitzinsanhebungen wie geplant fortsetzten, erwartet Franck Dixmier, Global Head of Fixed Income bei Allianz Global Investors (AGI). Es sei zwar möglich, dass die Fed für 2019 nur noch zwei statt drei Straffungen signalisiere, darunter werden die Notenbank aber nicht gehen.

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DWS erwartet vom G20-Gipfel Schlagzeilen aber keine Problemlösung

FRANKFURT — Für Johannes Müller, Leiter Makro-Research bei der DWS, gibt es gute Gründe, dass US-Präsident Donald Trump beim G20-Gipfel eine Einigung im Handelsstreit mit China anstreben wird. Allerdings werde jede Art von Vereinbarung nicht von langer Dauer sein. Und ein halbgares Abkommen sei eine schwache Basis für eine Jahresendrallye für Aktien.

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Credit Suisse Investment Outlook 2019: Verlängerter Wirtschaftszyklus

FRANKFURT — Credit Suisse präsentiert den Investment Outlook 2019 zu den Entwicklungen, die in der Weltwirtschaft und an den globalen Finanzmärkten erwartet werden. Kernpunkt ist der „Verlängerte Wirtschaftszyklus“, wonach sich das Wirtschaftswachstum fortsetzen werde und Aktien und andere Risikoanlagen 2019 wieder Tritt fassen dürften.

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TwentyFour Asset Management: Rendite mit Kurzläufern

ZÜRICH — Von den starken Kursrückgängen risikoreicher Vermögenswerte blieb kaum eine Anlageklasse verschont, so Mark Holman CEO von TwentyFour Asset Management. Dennoch sieht Holman das Ende des Zyklus noch nicht erreicht, auch wenn sich das Wachstum 2019 abschwächen dürfte. Chancen sieht er nach dem wahllosen Abverkauf jetzt bei Kurzläufern.

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Shareholder Value Management: Es droht die Scheidung von Tina

FRANKFURT — Aktien sind angesichts steigender Zinsen nicht länger alternativlos, so Frank Fischer, CIO bei Shareholder Value Management. Hinzu komme die negative Wachstumserwartung für China, die sich auch in den globalen Konjunkturaussichten niederschlage. Die „wunderbar bearishe“ Stimmung biete gleichzeitig aber auch die Chance für eine Marktbereinigung.

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M&G Investments: Mit Floating Rate Notes das Portfolio schützen

FRANKFURT — Beim aktuellen Umschwung zu steigende Zinsen sind High Yield Floating Rate Notes eine Möglichkeit, das eigene Portfolio zu schützen, so James Tomlins von M&G Investments. Die variablen Kupons schützten vor fallenden Kursen. Das mache sie weniger volatil als andere Bereiche des Hochzinsmarkts. Zudem seien sie meist vorrangig besichert. 

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Allianz GI: Die Fed bleibt unbeirrt auf ihrem Kurs

FRANKFURT — Trotz gestiegener Volatilität und neuerlichem politischen Druck wird die Federal Reserve ihren geldpolitischen Kurs fortsetzen, so Franck Dixmier von Allianz Global Investors. Zwar sei noch nicht bei der Zinsentscheidung in dieser Woche mit einer abermaligen Straffung zu rechnen, dafür bei der Sitzung der US-Notenbank im Dezember.

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Keineswegs „dovish“ – US-Notenbank setzt die Straffung der Geldpolitik weiter fort

ZÜRICH — Die Form der Zinskurve wird aktuell vom Markt bestimmt, statt von der Fed, kommentiert Mark Holman, CEO von TwentyFour Asset Management, die jüngsten Entwicklungen am US-Anleihenmarkt. Er könne keine Anzeichen für eine Lockerung der geldpolitischen Maßnahmen durch die Fed erkennen, sondern erwarte eine weitere Normalisierung der Zinsen.

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Mario Draghi – ein Mann für offene Optionen

FRANKFURT — Wenn sich die Granden der Europäischen Zentralbank (EZB) am heutigen Donnerstag zu ihrer turnusmäßigen Sitzung treffen, dürfte es zwar keine Überraschungen geben. Dennoch erhoffen sich Marktteilnehmer Angaben zu einigen Detailfragen. Eine Einschätzung von Klaus Stopp, Head of Market Making Bonds der Baader Bank.

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Die Fed an allen Fronten

PARIS — Donald Trump kann es nicht lassen, die Fed zu kritisieren, meint Olivier de Berranger, Chief Investment Officer bei La Financière de l’Echiquier. Mit den jüngsten Zinsanhebungen habe er nicht gerechnet, kommentierte der US-Präsident zuletzt die Entscheidungen der Fed. Dennoch sei im September mit einer weiteren Anhebung zu rechnen, so de Berranger.

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Bank of Japan steht vor der Rückkehr sehr niedriger Inflation

LONDON — Fulcrum sieht die BoJ in einem Dilemma. Einerseits sei die Inflation zuletzt überraschend schwach gewesen, andererseits müsse aber womöglich die Kontrolle der Zinsstruktur angepasst werden, um Druck von den Bilanzen der Banken zu nehmen. Daher werde künftig wohl auch die 5-jährige Rendite kontrolliert und der 10-Jährigen Spielraum gegeben.

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Oddo BHF AM: Weiter High-Yield-Bonds gegenüber Staatsanleihen bevorzugen

FRANKFURT — Da die EZB ihre Bilanz 2019 wohl nicht reduzieren wird, sollten vor allem Unternehmensanleihen weiter unterstützt werden, erwartet Alexis Renault, Leiter-High-Yield bei Oddo BHF AM. Aufgrund der gesunden Fundamentaldaten der Unternehmen sei in Europa auch nicht mit einer platzenden „Kredit-Blase“ zu rechnen.

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Aviva Investors sieht sechs Fed-Zinsschritte und senkt Schwellenländer-Gewichtung

LONDON/FRANKFURT — Aviva Investors rechnet bis Ende 2019 mit sechs weiteren Zinsschritten in den USA und hat seine bisherige Übergewichtung von Schwellenländer-Aktien auf neutral zurückgefahren, so Michael Grady, Senior Economist und Strategist bei Aviva Investors. Stattdessen habe man die Einschätzungen für US-Aktien angehoben.

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Kollateralschäden der globalen Notenbankpolitik

Bad Homburg, 18. Juni 2018: Die geldpolitische Normalisierung der Fed und der EZB könnte Schwellenländer weltweit in arge Bedrängnis bringen, so Dr. Eduard Baitinger, Head of Asset Allocation der FERI Gruppe. Eine steigende Attraktivität von US-Dollar-Anlagen würde zu Kapitalabflüssen führen.

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Der Effekt eines höheren risikofreien Zinssatzes

Frankfurt am Main/Wien, 13. Juni 2018: Die Straffung der Geldpolitik in den USA und dem Euroraum führt zu einer Neubewertung der Risikoprämien am Markt für Staatsanleihen, meint Chris Iggo, Chief Investment Officer Fixed Income bei AXA Investment Managers. Vor allem Länder mit hohen Auslandsschulden, schwachen Währungen und steigender Inflation seien gefährdet.

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Weitere Zinsanhebung der Fed erwartet

Zürich, 8. Juni 2018: Die Fed werde bereits kommenden Mittwoch eine weitere Zinsanpassung beschließen, so die Einschätzung von Mark Holman, CEO von TwentyFour Asset Management. Mit einer Zinserhöhung im Euroraum sei hingegen erst in zwölf Monaten zu rechnen.

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