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„Die Ausfallraten steigen!“, betont Eurizon-Manager Paolo Bernardelli in Anbetracht der Corona-Krise. Gleichwohl erachtet er Unternehmensanleihen als größte Profiteure, sobald die wirtschaftliche Erholung beginnt – insbesondere Green Bonds. Daneben setzt er auf inflationsindexierte Anleihen, weil die Teuerungsraten zunehmen dürften.

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FRANKFURT – Die Politik der Zentralbanken sei zwar kurzfristig für die Finanzmärkte positiv, es entstehe aber eine Divergenz zwischen fundamentaler Realität und der Bewertung der Börsen, warnt Beat Thoma, CIO von Fisch Asset Management. Mittelfristig könne das zu heftigen Korrekturen führen, weshalb Vorsicht geboten sei.

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FRANKFURT – In Deutschland würden viele Menschen nostalgisch auf die 80er- und 90er-Jahre zurückschauen, führt Robert Halver in seiner aktuellen Kolumne an. Doch ein Zurück in Vor-Euro-Zeiten gehe nicht – vielleicht sei gerade jetzt die Zeit, die wir uns in 10 Jahren als gute alte Zeit zurückwünschen.

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FRANKFURT – Länder wie Italien, Spanien und auch Frankreich sind medizinisch wie wirtschaftlich besonders hart vom Coronavirus betroffen. Daher kämpfen jetzt die Mittelmeerländer mit harten Bandagen für Corona-Bonds – denen Robert Halver in seiner aktuellen Kolumne eine Abfuhr erteilt.

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BAD HOMBURG – „Die Corona-Krise bringt definitiv den Einstieg in ein neues monetäres Regime – offene Staatsfinanzierung mit Notenbankgeld“, warnt Dr. Heinz-Werner Rapp, Gründer und Leiter des FERI Cognitive Finance Institute.

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FRANKFURT — Das angekündigte Notfall-Anleihenkaufpaket der EZB in Höhe von 750 Milliarden Euro habe die Anleger zumindest vorübergehend beruhigt, so Paul Markham von BNY Mellon. Auch wenn dies möglicherweise nicht die letzte Maßnahme sei, die die EZB ergreifen müsse, dürfte sich die Beruhigung des Anleihemarktes vor allem für Länder wie Italien als notwendig erweisen.

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FRANKFURT – Die Chancen für eine V-förmige Erholung der Märkte seien zunehmend unwahrscheinlich, sagen Experten der Fondsgesellschaft Legg Mason. Mittelfristig sehen sie trotzdem Chancen: durch koordinierte Liquiditätsspritzen der Notenbanken, den Aufbau grüner Infrastruktur und die Einführung des 5G-Mobilfunkstandards.

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FRANKFURT – „Mit ihrem geldpolitischen Hammer hat die EZB die Schulden- und Bankenkrise allmächtig platt gemacht“, schreibt Rober Halver in seiner aktuellen Kolumne. Jedoch habe sie die Konjunktur bislang nicht wachküssen können. Die neue geldpolitische Strategie sei grün, grüner, am grünsten.

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FRANKFURT — Eine Nebenwirkung der anhaltend negativen Realzinsen sei der Anreiz, sich mehr zu verschulden, so Tilmann Galler von J.P. Morgan AM, was wiederum dazu führe, dass sich das Rad zwischen mehr Verschuldung und expansiver Geldpolitik immer weiter drehe – solange die Inflation im Rahmen bleibt. 

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FRANKFURT — Für Bernd Meyer, Chefstratege bei Berenberg sind die weltweiten Wirtschaftsdaten enttäuschend. Eine Erholung der Konjunktur im zweiten Halbjahr ist nur dann möglich, wenn der Handelskonflikt langfristig entschärft und ein harter Brexit vermieden wird. Zumindest die Zentralbanken haben die Lage erkannt und Zinssenkungen in Aussicht gestellt.

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BAD HOMBURG — Der Ruf nach einer „alternativen Geldpolitik“ wird lauter und auch die Monetisierung staatlicher Ausgaben durch die Notenbanken ist kein Tabu-Thema mehr, so Heinz-Werner Rapp, Leiter von Feri Cognitive Finance, in einer aktuellen Studie. Dadurch verlieren die Notenbanken ihre Unabhängigkeit und würden zu staatlichen Bad Banks.

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FRANKFURT — Zur Abwendung von Schuldenkrisen setzt die EZB weiter alle Zins- und Liquiditätshebel in Bewegung. Doch der Preis ihrer guten Tat ist hoch, so Robert Halver von der Baader Bank. Im quasi zinslosen Kapitalismus verhungert das Zinsgeschäft von Banken und Sparkassen.

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FRANKFURT — Die anstehende Europawahl wird nur geringe Auswirkungen auf die Finanzmärkte haben, so Jean-Marie Mercadal von OFI Asset Management. Größeren Einfluss wird die Entscheidung, wer die Nachfolge von Mario Draghi antritt, haben. Sollte sich der als dogmatisch geltende Bundesbankchef Jens Weidmann durchsetzen, könnte das Marktturbulenzen auslösen.

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FRANKFURT — „Starker Arbeitsmarkt, anhaltendes Wachstum, aber moderate Ausgaben und Investitionen im ersten Quartal“, fasst Patrice Gautry, Chef-Volkswirt der Union Bancaire Privée, die Ergebnisse der FOMC-Sitzung der Fed zusammen. Er bescheinigt der Fed einen optimistischen Blick in die Zukunft und keine Absichten, die Zinsen kurzfristig zu ändern

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FRANKFURT — Seit 2017 schien sich die EZB immer mehr vom Taubenschlag zum Falkenhorst zu entwickeln, so Robert Halver von der Baader Bank. Eine robustere Euro-Konjunktur, ansteigende Inflation und eine entspannte Schuldenkrise machten das langjährig verabreichte Aphrodisiakum einer ultralockeren Geldpolitik vermeintlich weniger notwendig.

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FRANKFURT — Die Fed habe sich angesichts von Handelskonflikten und einem weltenweiten wirtschaftlichen Abschwung bewusst entschieden „hinter der Kurve“ zu bleiben, so Franck Dixmier, Global Head of Fixed Income bei Allianz GI. Für Januar und März seien keine Leitzinsanhebungen zu erwarten. Ganz auszuschließen sei eine Zinserhöhung 2019 aber nicht.

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FRANKFURT — Die EZB wird bei ihrer Sitzung am Donnerstag die Erwartungen der Märkte erfüllen, glaubt Franck Dixmier, Global Head of Fixed Income bei Allianz GI. Die Euronotenbank werde die Konjunkturabschwächung im gemeinsamen Währungsgebiet zur Kenntnis nehmen. Darüber hinaus könnte sie die Möglichkeit neuer Liquiditätsprogramme für 2020 in den Raum stellen.

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FRANKFURT — Christopher Smart, Head of Global Macroeconomic and Geopolitical Research bei Barings, sieht fünf Trends für 2019, die Anleger beachten sollten. Dazu zählt er die trotz Zweifeln wachsende Weltwirtschaft, die knifflige Bilanzverkürzung der Notenbanken und die Datenrevolution, die viele Geschäftsmodelle aus dem Gleichgewicht bringen kann.

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Im Interview mit Hedgework News erläutert David Riley, Chefstratege von BlueBay Asset Management, welche Themen die Anleger 2019 bewegen werden und welche Auswirkungen die geldpolitische Straffung der Notenbanken auf die Märkte haben wird.

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FRANKFURT — Für Didier Saint-Georges vom Vermögensverwalter Carmignac sind die derzeitigen Verluste an den Aktienmärkten im Ende der Gewissheit der geldpolitischen Stützung begründet. Erst wenn die Notenbanken 2019 auf eine weitere geldpolitische Normalisierung verzichteten, würden sich wieder attraktive Einstiegspunkte an den Börsen bieten.

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FRANKFURT — Angesichts robuster Daten wird die US-Notenbank ihre Leitzinsanhebungen wie geplant fortsetzten, erwartet Franck Dixmier, Global Head of Fixed Income bei Allianz Global Investors (AGI). Es sei zwar möglich, dass die Fed für 2019 nur noch zwei statt drei Straffungen signalisiere, darunter werden die Notenbank aber nicht gehen.

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FRANKFURT — Für Johannes Müller, Leiter Makro-Research bei der DWS, gibt es gute Gründe, dass US-Präsident Donald Trump beim G20-Gipfel eine Einigung im Handelsstreit mit China anstreben wird. Allerdings werde jede Art von Vereinbarung nicht von langer Dauer sein. Und ein halbgares Abkommen sei eine schwache Basis für eine Jahresendrallye für Aktien.

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FRANKFURT — Credit Suisse präsentiert den Investment Outlook 2019 zu den Entwicklungen, die in der Weltwirtschaft und an den globalen Finanzmärkten erwartet werden. Kernpunkt ist der „Verlängerte Wirtschaftszyklus“, wonach sich das Wirtschaftswachstum fortsetzen werde und Aktien und andere Risikoanlagen 2019 wieder Tritt fassen dürften.

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ZÜRICH — Von den starken Kursrückgängen risikoreicher Vermögenswerte blieb kaum eine Anlageklasse verschont, so Mark Holman CEO von TwentyFour Asset Management. Dennoch sieht Holman das Ende des Zyklus noch nicht erreicht, auch wenn sich das Wachstum 2019 abschwächen dürfte. Chancen sieht er nach dem wahllosen Abverkauf jetzt bei Kurzläufern.

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FRANKFURT — Aktien sind angesichts steigender Zinsen nicht länger alternativlos, so Frank Fischer, CIO bei Shareholder Value Management. Hinzu komme die negative Wachstumserwartung für China, die sich auch in den globalen Konjunkturaussichten niederschlage. Die „wunderbar bearishe“ Stimmung biete gleichzeitig aber auch die Chance für eine Marktbereinigung.

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FRANKFURT — Beim aktuellen Umschwung zu steigende Zinsen sind High Yield Floating Rate Notes eine Möglichkeit, das eigene Portfolio zu schützen, so James Tomlins von M&G Investments. Die variablen Kupons schützten vor fallenden Kursen. Das mache sie weniger volatil als andere Bereiche des Hochzinsmarkts. Zudem seien sie meist vorrangig besichert. 

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FRANKFURT — Trotz gestiegener Volatilität und neuerlichem politischen Druck wird die Federal Reserve ihren geldpolitischen Kurs fortsetzen, so Franck Dixmier von Allianz Global Investors. Zwar sei noch nicht bei der Zinsentscheidung in dieser Woche mit einer abermaligen Straffung zu rechnen, dafür bei der Sitzung der US-Notenbank im Dezember.

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ZÜRICH — Die Form der Zinskurve wird aktuell vom Markt bestimmt, statt von der Fed, kommentiert Mark Holman, CEO von TwentyFour Asset Management, die jüngsten Entwicklungen am US-Anleihenmarkt. Er könne keine Anzeichen für eine Lockerung der geldpolitischen Maßnahmen durch die Fed erkennen, sondern erwarte eine weitere Normalisierung der Zinsen.

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FRANKFURT — Wenn sich die Granden der Europäischen Zentralbank (EZB) am heutigen Donnerstag zu ihrer turnusmäßigen Sitzung treffen, dürfte es zwar keine Überraschungen geben. Dennoch erhoffen sich Marktteilnehmer Angaben zu einigen Detailfragen. Eine Einschätzung von Klaus Stopp, Head of Market Making Bonds der Baader Bank.

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PARIS — Donald Trump kann es nicht lassen, die Fed zu kritisieren, meint Olivier de Berranger, Chief Investment Officer bei La Financière de l’Echiquier. Mit den jüngsten Zinsanhebungen habe er nicht gerechnet, kommentierte der US-Präsident zuletzt die Entscheidungen der Fed. Dennoch sei im September mit einer weiteren Anhebung zu rechnen, so de Berranger.

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LONDON — Fulcrum sieht die BoJ in einem Dilemma. Einerseits sei die Inflation zuletzt überraschend schwach gewesen, andererseits müsse aber womöglich die Kontrolle der Zinsstruktur angepasst werden, um Druck von den Bilanzen der Banken zu nehmen. Daher werde künftig wohl auch die 5-jährige Rendite kontrolliert und der 10-Jährigen Spielraum gegeben.

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FRANKFURT — Da die EZB ihre Bilanz 2019 wohl nicht reduzieren wird, sollten vor allem Unternehmensanleihen weiter unterstützt werden, erwartet Alexis Renault, Leiter-High-Yield bei Oddo BHF AM. Aufgrund der gesunden Fundamentaldaten der Unternehmen sei in Europa auch nicht mit einer platzenden „Kredit-Blase“ zu rechnen.

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LONDON/FRANKFURT — Aviva Investors rechnet bis Ende 2019 mit sechs weiteren Zinsschritten in den USA und hat seine bisherige Übergewichtung von Schwellenländer-Aktien auf neutral zurückgefahren, so Michael Grady, Senior Economist und Strategist bei Aviva Investors. Stattdessen habe man die Einschätzungen für US-Aktien angehoben.

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Bad Homburg, 18. Juni 2018: Die geldpolitische Normalisierung der Fed und der EZB könnte Schwellenländer weltweit in arge Bedrängnis bringen, so Dr. Eduard Baitinger, Head of Asset Allocation der FERI Gruppe. Eine steigende Attraktivität von US-Dollar-Anlagen würde zu Kapitalabflüssen führen.

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Frankfurt am Main/Wien, 13. Juni 2018: Die Straffung der Geldpolitik in den USA und dem Euroraum führt zu einer Neubewertung der Risikoprämien am Markt für Staatsanleihen, meint Chris Iggo, Chief Investment Officer Fixed Income bei AXA Investment Managers. Vor allem Länder mit hohen Auslandsschulden, schwachen Währungen und steigender Inflation seien gefährdet.

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Zürich, 8. Juni 2018: Die Fed werde bereits kommenden Mittwoch eine weitere Zinsanpassung beschließen, so die Einschätzung von Mark Holman, CEO von TwentyFour Asset Management. Mit einer Zinserhöhung im Euroraum sei hingegen erst in zwölf Monaten zu rechnen.