News
Universal-Investment plant Einstieg ins institutionelle Immobilienfondsgeschäft
Universal-Investment plant den Einstieg ins Immobiliengeschäft und holt hierfür Alexander Tannenbaum an Bord. Der 44-jährige wechselt von Aberdeen Property Investors Deutschland GmbH, wo er Geschäftsführer und Fondsmanager institutioneller Immobilienfonds war, als weiterer Geschäftsführer zur größten unabhängigen Investmentgesellschaft im deutschsprachigen Raum.
„Die Gründung einer Immobilienplattform ist die logische Erweiterung unseres Master-KAG-Angebots für institutionelle Investoren, damit diese alle wesentlichen Anlageklassen aus einer Hand verwalten lassen können. Hinzu kommen Asset Manager, die eine neutrale Plattform suchen, um für Kunden Immobilienfondsprojekte zu realisieren“, begründet Bernd Vorbeck, Sprecher der Geschäftsführung, diesen Schritt. Keine andere Kapitalanlagegesellschaft könne institutionellen Investoren diese Flexibilität über Anlageklassen sowohl in Deutschland wie auch in Luxemburg anbieten wie Universal-Investment.
15 Prozent Marktanteil angestrebt
Im Immobilienbereich wolle man sich auf die Strukturierung, Auflage und Administration von Immobilienspezialfonds konzentrieren, Publikumsfonds blieben außen vor. Ziel sei es, mittelfristig mit 15 Prozent einen Marktanteil zu erreichen, wie man ihn im Spezialfondsgeschäft in Deutschland habe. Derzeit seien in Deutschland 30 Milliarden Euro von Großanlegern in Immobilienspezialfonds angelegt. Im Herbst 2011 sollen die ersten Projekte umgesetzt werden. Darüber hinaus kann sich Vorbeck perspektivisch vorstellen, bestehende Immobilien-Kapitalanlagegesellschaften (KAGs) als Partner zu gewinnen, um deren Fondsadministration zu übernehmen.
Wunsch nach Flexibilität bei der Immobilienanlage
Vorbeck gründet seine Zuversicht darauf, dass im Immobilien-Asset-Management die Aufspaltung der Wertschöpfungskette voranschreite. Viele institutionelle Investoren seien einerseits auf der Suche nach regulierten Anlagevehikeln. Statt der Direktanlage böten Spezialfonds diese Vorteile. Andererseits bestehe der Wunsch nach größerer Flexibilität und Diversifikation in der Immobilienanlage. Ein Vorteil des neuen Angebots sei, dass Investoren alle Immobilienanlagen auf einer Plattform bündeln könnten. Die Bestände müssten nicht mehr bei verschiedenen Immobilien-KAGs liegen. Im Gegensatz zur bisher vorherrschenden Struktur könnten Investoren weitaus flexibler Asset Manager beauftragen oder austauschen, ohne dass damit direkt ein aufwändiger Wechsel der Plattform einhergehe und dies unerwünschte steuerliche Effekte nach sich ziehe.
Solvency-II: Bündelung der Immobilienengagements als Lösung
Darüber hinaus ermögliche diese Bündelung ein ganzheitliches Risikomanagement. Mit der Verbindung von Aktien, Renten und Immobilien im Rahmen einer Master-KAG-Struktur könnten Großanleger alle wesentlichen Anlageklassen aus einer Hand verwalten lassen. Dadurch ergebe sich ein weiterer Pluspunkt, wenn die bisherigen Pläne zu Solvency-II Realität würden. Demnach müssten Versicherer und Pensionskassen ihre Immobilienengagements künftig mit mindestens 25 Prozent Eigenkapital unterlegen, wenn sie in diesem Bereich kein geeignetes Risikomanagement unterhielten. Universal-Investment könne in diesen Fällen als Master-KAG unterstützend wirken. Denn mit der Bündelung der Immobilienanlagen auf einer Plattform sei schon ein erster wichtiger Schritt für ein effizienteres Risikomanagement im Rahmen eines aufsichtsrechtlich geforderten Asset-Liability-Managements (Vergleich von Vermögenssituation mit Zahlungsverpflichtungen) getan.
Kontakt:
Universal-Investment-Gesellschaft mbH
Postfach 17 05 48
60079 Frankfurt am Main
Email: ui-institutional@universal-investment.com
Tel.: +49 (0) 69 / 7 10 43-0
Fax: +49 (0) 69 / 7 10 43-700