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Studie Union Investment: Renditehunger steigt bei Investoren
Die Sicherheit der Kapitalanlage steht für institutionelle Investoren in Deutschland an erster Stelle. Zwei Drittel messen ihr die höchste Bedeutung für ihre Anlageentscheidungen bei, gefolgt von Liquidität mit 19%. Deutlich zugenommen hat jedoch die Bedeutung der Rendite, die 12% der Befragten präferieren. Im Vorjahr waren es nur 7%.
Das sind die Ergebnisse der aktuellen Risikomanagementstudie von Union Investment unter wissenschaftlicher Leitung von Prof. Lutz Johanning von der WHU – Otto Beisheim School of Management. Für die Studie wurden von Juni bis August 42 Großanleger wie Banken, Versicherungen, Unternehmen und Stiftungen mit einem Gesamtanlagevolumen von rund 300 Milliarden Euro befragt.
Das Erzielen ausreichender Erträge ist damit wieder stärker auf die Agenda institutioneller Investoren gerückt, wenngleich noch auf einem niedrigen Niveau. „Hinter den Investoren liegt eine über dreijährige Durststrecke mit einem Renditeniveau bei Bundesanleihen unter dem benötigten Mindestertrag von in der Regel mindestens vier Prozent. Die Ertragsreserven sind damit zum größten Teil aufgebraucht und der Renditehunger ist merklich gestiegen“, erläutert Alexander Schindler, im Vorstand von Union Investment verantwortlich für das institutionelle Kundengeschäft, diese Entwicklung.
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Christian Lienke
Tel.: +49 (0)69 25 67-1641
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