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Regulatorisches Umfeld stellt Asset-Manager vor Herausforderungen
Investmentmanager sehen sich zunehmend regulatorischen Veränderungen ausgesetzt. Sie müssen sicherstellen, dass ihre Geschäftsmodelle und das Compliance die volle Breite der Anforderungen erfüllen.
Die Agenda für die breiten und schnellen regulatorischen Reformen auf der nationalen und globalen Ebene entscheidet über die zukünftige Gestalt und den Erfolg des gesamten Investmentsektors. Die aktuelle KPMG-Studie „Evolving Investment Management Regulation“ identifiziert in diesem Zusammenhang vier Herausforderungen für die Investmentindustrie:
- Grenzüberschreitende Auswirkungen des globalen, regionalen und nationalen regulatorischen Wandels
- Erhöhte Anforderungen an Reporting und Bilanzierung im Sinne einer verbesserten Transparenz
- Weitreichende Ausdehnung des Anlegerschutzes
- Erweiterte Anforderungen im Bereich Risikomanagement
Rund um den Globus werden Maßnahmen diskutiert und implementiert, um die Stabilität des weltweiten Finanzsystems zu festigen und für die Zukunft ausreichend leistungsfähig zu machen. Im Mittelpunkt stehen die Verbesserung der Transparenz sowie die Erhöhung der Anforderungen an die Zulassung und das Reporting von Finanzprodukten. In Europa führte dies bereits zur Erarbeitung von Regularien wie die Markets in Financial Instruments Directive (MiFID) und die Alternative Investment Fund Managers Directive (AIFMD). Wichtigste Neuerungen in den Vereinigten Staaten sind der Dodd-Frank Act mit dem Ziel, Anleger und Verbraucher zu schützen sowie die FACTA-Direktive, um den Steuerbetrug großflächig einzudämmen.
Institutionalisierung bei Hedgefonds schreitet voran
Auch Alternative Investments stehen im Blickpunkt der schärfer werdenden gesetzgeberischen Vorgaben. Der Fokus der Regulierung richtet sich insbesondere auf die Bereiche Due Diligence und Compliance. Dies hat bereits dazu geführt, dass Anbieter ihre Geschäftsmodelle und operativen Strategien überarbeitet haben. Insgesamt lässt sich beobachten, dass sich die internationale Hedgefondsi-Industrie zunehmend institutionalisiert. Als treibende Kraft lassen sich auch zunehmende Kapitalströme von institutionellen Investoren sowie kontinuierliche Verbesserungen bei der Infrastruktur und operationellen Prozessen identifizieren.
Auch auf institutionelle Investoren kommen zahlreiche Veränderungen im regulatorischen Umfeld zu. Die AIFMD-Richtlinie verlangt zusätzliches Kapital, Verbesserungen im Risiko- und Portfoliomanagement und erhöhte Reporting- und Transparenzanforderungen. Von Investment-Offshore-Firmen wird zukünftig verlangt, dass sie ihre Geschäfte stärker geografisch diversifizieren. Außerdem werden sie sich den Vorgaben aus den Märkten in Europa (AIFMD, Solvency II) und den USA (Dodd-Frank, FACTA) fügen müssen.
Die vollständige Version der KPMG-Studie können Sie hier einsehen.
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