Interview

„Investieren in die Zukunft!“

Die öffentliche Hand stößt bei Bau und Unterhalt der Wasser-­Infrastruktur-Anlagen an Grenzen. Dies ist die Chance für Anleger zur Finanzierung der langfristigen und krisenfesten Projekte. Etwa mit der Wasser-Infrastruktur-Anleihe 2.


Markus Sievers
apano Investments

Interview mit Markus Sievers, Geschäftsführer von apano Investments

HEDGEWORK: Herr Sievers, was macht das Thema „Wasser“ für Investoren interessant?
Markus Sievers: Der Zugang zu sauberem Wasser ist lebensnotwendig. 99 Prozent der deutschen Bevölkerung sind an eine öffentliche Trinkwasserversorgung angeschlossen. In den USA und Kanada ist das anders. Dort liegt vieles in privaten Händen. Allerdings gibt es viel zu tun, denn es versickern immer noch zu viele Schadstoffe, und viele Kläranlagen arbeiten hinsichtlich ihres Wirkungsgrades unter dem, was heute möglich ist. Mit der Wasser-Infrastruktur-Anleihe 2 können Anleger in ein Portfolio aus mehreren Wasser-Infrastruktur-Objekten in Nordamerika investieren. Die Schwerpunkte liegen auf Wasserkraft, Wasseraufbereitung und Versorgungsinfrastrukturen.

HEDGEWORK: Was unterscheidet die Wasser-Infrastruktur-Anleihe beispielsweise von klassischen Beteiligungsformen?
Sievers: Anleger partizipieren hier an bewährten Technologien in Zusammenarbeit mit großen Betreibern. Zudem werden ausschließlich bereits bestehende, funktionierende Wasser-Infrastruktur-Anlagen, die zuvor im Einzelfall intensiv geprüft wurden, ausgewählt. Ein Bau- oder Genehmigungsrisiko ist somit ausgeschlossen.

HEDGEWORK: Können Sie konkrete Investmentbeispiele nennen?
Sievers: Das können Wasserkraftwerke, Filtrations- und Entsal­zungs­­anlagen sein, ebenso wie Unterhaltsvereinbarungen oder Wasserversorgungsinfrastruktur. Die Größe der einzelnen Projekte liegt zwischen 20 und 120 Millionen USD. Sämtliche Projekte werden mit Gemeinden, Bundesstaaten und Regierungen durchgeführt. Ganz konkret sind ein Wasserkraftwerk in Illinois oder ein nachhaltiges Abwassersystem in Ontario zu nennen. Grundsätzlich nicht investiert wird in Projekte mit erheblichen Auswirkungen auf die Umwelt. Diese sind aufgrund der Grundsätze der SIGNINA Capital AG in Zürich als Berater der Wasser-Infra­struktur-Anleihe ausgeschlossen.
 
HEDGEWORK: Welche Chancen und Risiken gibt es?
Sievers: Mit der Wasser-Infrastruktur-Anleihe 2 streben wir bei einer vergleichsweise kurzen Laufzeit von sieben Jahren eine weitgehend inflationsgeschützte Basisverzinsung von 5,5 Prozent p.a. an. Das bietet die Möglichkeit, unabhängig von den Börsen auch in Negativphasen der Märkte stabil zu investieren. Allerdings sind Zinsen und Rückzahlung natürlich vom wirtschaftlichen Erfolg der Projekte abhängig. (Weitere Infos: www.apano.de)