88. Hedgework am 13. September 2011 | Lupus alpha

Marktschwankungen als Renditequelle

Volatilität dient Investoren traditionell als wichtiges Entscheidungskriterium, schließlich kann sich daran das Risiko einer Anlage ablesen lassen. Anhand der realisierten Volatilität lässt sich in der Rückbetrachtung ermitteln, wie stark Kursschwankungen in einem bestimmten, historischen Zeitraum waren.


Alexander Raviol

Aber auch zukünftige Schwankungen können berechnet werden. Die implizierte Volatilität gibt an, mit welchem Ausmaß von Kursschwankungen der Markt in Zukunft rechnet. Seit die Kursbewegungen an den Finanzmärkten deutlich zugenommen haben, richtet sich der Fokus der Investoren zunehmend auch darauf, die Schwankungen der Märkte für sich zu nutzen. Mittlerweile gibt es eine ganze Reihe von Strategien, um vom Auf und Ab der Märkte zu profitieren. Die Ergebnisse können sich sehen lassen. Im Gegensatz zu den Aktienmärkten waren mit Volatilitätsstrategien in diesem Jahr durchaus positive Erträge zu erzielen. Volatilität als investierbare, niedrig korrelierte Anlageklasse wird somit immer interessanter.

Für Alexander Raviol, Partner und Leiter Absolute Return bei Lupus alpha, zählen Volatilitätskonzepte derzeit zu den spannendsten Strategien im Absolute-Return-Bereich. Risikofaktor und Renditequelle zugleich, das sind für ihn die wesentlichen Kennzeichen von Volatilität. In Volatilität können Investoren aber kaum direkt investieren. In der Regel handelt es sich um ausgefeilte Derivate-Strategien. Bei einer derart komplexen Anlageklasse taucht deshalb eine Reihe von Fragen auf. Aus seiner langjährigen Tätigkeit als Portfolio Manager und Chief Risk Officer weiß Alexander Raviol nur allzu gut, wo die Besonderheiten von Vola-Investments liegen. Diese stehen im Mittelpunkt seines Vortrags „Volatilität als neue Anlageklasse? Instrumente, Strategien, Erfahrungen“ beim 88. Hedgework am 13. September 2011.

Dabei sollen verschiedene Aspekte behandelt werden, u.a. ob es sich es sich überhaupt um eine Asset-Klasse handelt und mit welchen Instrumenten und welchen Strategien sich Investoren die Renditequelle Volatilität erschließen können. Abrunden wird er seinen Vortrag mit einem Bericht aus den bisherigen drei Jahren Erfahrung mit den Vola-Strategien bei Lupus alpha.

Alexander Raviol ist bei Lupus alpha seit April 2011 verantwortlich für den Bereich Portfolio Management Absolute Return. Im Jahr 2006 wechselte er zu Lupus alpha und war zunächst Leiter Produktentwicklung im Absolute Return-Segment und darüber hinaus verantwortlich für das Quality und Risk Management. Alexander Raviol hat umfassende Kapitalmarkterfahrung u.a. im Investment Banking der HSH Nordbank sowie im Portfolio Management der Advisor Tech GmbH und der Dresdner Bank gesammelt. Begonnen hat er seine Karriere im Portfolio Management Absolute Return bei der UBS in der Schweiz.

Anmeldung zur Veranstaltung

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Über Lupus alpha

Lupus alpha ist eine unabhängige, eigentümergeführte Asset Management-Gesellschaft mit Sitz in Frankfurt, die institutionellen und privaten Anlegern spezialisierte Investmentprodukte abseits der traditionellen Asset Klassen anbietet. Der Produktfokus liegt auf europäischen Small, Mid und Micro Caps sowie auf dem Angebot nachhaltiger Absolute Return-Konzepte und Hedgefonds. Jedes der Produkte steht in der Verantwortung langjährig erfahrener, erfolgreicher Portfoliomanager. Aktuell beschäftigt Lupus alpha 80 Mitarbeiter, die ein Fondsvermögen von 6,9 Mrd. Euro verwalten.

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